JOHNNY CASH-AMERICAN IV: AIN’T NO GRAVE-CD && THE ESTRANGED-TYPE FOUNDRY SESSIONS I-LP

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JOHNNY CASH-AMERICAN IV: AIN’T NO GRAVE-CD

Der letzte Bruce Lee-Film, definitiv! Mit viel Tamtam nachgeschobene 6. American-Veröffentlichung, nachdem es bei der V schon hieß, dass es die ultimativ letzte CD gewesen sein soll (und nach der dann die „Unearthed-Box“ kam). Mal sehen was Rick Rubin demnächst noch im Keller findet, vielleicht sollte er dazu mal die Bootlegger fragen, die die „American Outtakes“ auf den Markt geworfen haben. Musikalisch nach wie vor über jeden Zweifel erhaben, aber der Großteil der besseren Stücke waren auf der „V“. Dazu fühlt es sich nicht mehr ganz so ergreifend an, wenn Johnny wie beim Vorgänger die Stimme aus Schwäche versagt. Trotzdem kann man sich mit einem einigermaßen funktionierenden Gehör und Geschmack nicht der Wirkung von „Ain’t no grave“ und ganz besonders „Satisfied mind“ entziehen, die jemand eingespielt hat, in der Gewissheit, dass jeder Tag sein letzter sein könnte. Zehn Stücke, die ein sympathisches Label vier Jahre früher zusammen mit „A hundred highways“ als Doppel-LP bzw. Doppel-CD veröffentlicht hätte, aber wir sind ja hier leider nicht im Märchenland. (American Recordings)

THE ESTRANGED-TYPE FOUNDRY SESSIONS I-LP

Da lag ich ja wohl mal daneben als ich mich nach ihrer mauen CD dazu entschlossen habe, die 7“s großzügig auszulassen. Nennt mich ruhig Blödmann, an dieser Stelle hab ich es mir redlich verdient! Dirtnap hat dankenswerterweise die fünf allesamt in einer Session aufgenommenen Siebenzöller wieder zusammengepackt und auf einer LP vereint. Im Gegensatz zur „Static thoughts“ CD enthält diese Platte jede Menge Hits, die hier glänzen, eben weil sie unpolierter und rauer klingen. Erinnert nicht nur 1x an HOT SNAKES, die Gitarren der WIPERS, DRIVE LIKE JEHU und ROCKET FROM THE CRYPT ohne Bläser. So sehr ich auch gesucht habe, die Herren hier kommen nicht aus San Diego sondern aus Portland. (Dirtnap)

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